Trigeminusneuralgie gehäuft im Winter


Hautcreme schützt vor Schmerzen
Trigeminusneuralgie gehäuft im Winter

Bei einigen Menschen mit Trigeminusneuralgie löst die kalte Luft im Winter starke Gesichtsschmerzen aus. Damit Betroffene Spätfolgen vermeiden, ist ein früher Behandlungsbeginn wichtig.

Die Trigeminusnerven leiten Empfindungen beider Gesichtshälften an das Gehirn weiter. Besteht bei ihnen eine bestimmte Reizempfindlichkeit, sprechen Mediziner von der Trigeminusneuralgie. „Charakteristisch für die Trigeminusneuralgie sind ganz plötzlich einschießende, nur Sekunden andauernde, elektrisierenden Schmerzen im Gesicht“, berichtet Dr. Frank Bergmann vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) mit Sitz in Krefeld. „Sie zählen zu den stärksten beschriebenen Schmerzen überhaupt und treten überwiegend auf nur einer Gesichtshälfte auf.“

Blitzartige Gesichtsschmerzen von wenigen bis mehreren Sekunden

Am Anfang der Erkrankung setzen die Schmerzattacken meist spontan ein. Im Krankheitsverlauf führen vermehrt äußere Reize zu starken Schmerzen. „Häufige Auslöser der Gesichtsschmerzen sind beispielsweise ein Berührungsreiz im Gesicht, ein Luftzug oder auch ein Kältereiz. Die Trigeminusneuralgie tritt häufiger im Winter als im Sommer auf“, ergänzt Dr. Bergmann. „Es empfiehlt sich daher, Zugluft und einen extremen Kälteeinfluss im Gesicht zu vermeiden. Im Winter ist es ratsam, die Gesichtshaut zu schützen und eine geeignete Hautschutzcreme aufzutragen.“ Ansonsten besteht die Gefahr, dass Patienten mit jahrelangen Schmerzen ein Vermeidungsverhalten entwickeln und bei Kälte nicht mehr nach draußen gehen, gibt Dr. Bergmann zu bedenken.

Gesichtsschmerzen zeitnah abklären lassen

Wer unter Gesichtsschmerzen leidet, sollte möglichst schnell einen Nervenarzt oder Neurologen aufsuchen. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto besser sind die Chancen, dass sich das Krankheitsbild nicht verschlimmert. Spätfolgen wie Dauerschmerz, Sensibilitätsverlust in der betroffenen Gesichtsregion oder Depressionen können durch eine Therapie abgewendet werden.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

Zusatzdienste

Wir haben jeden 2. Mittwochnachmittag für Sie von 14:30 - 18:30 geöffnet.
(jede gerade KW)
Unsere Zusatzdienste

Unser Botendienst

Sollten Sie sich nicht wohlfühlen oder gar nicht aus dem Haus kommen, sprechen Sie uns an oder rufen Sie uns an 0 25 43 / 376.
Nutzen Sie so unseren Botendienst, damit Sie auch in dieser Zeit mit Ihren benötigten Medikamten versorgt werden können.

Ratgeber Thema im Mai

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Was tun, wenn das Kind fiebert?

Temperaturalarm im Kinderzimmer

Wie misst man die Temperatur am besten? Muss man Fieber senken? Und vor allem: Wann muss das Fieberk ... Zum Ratgeber
Ludgeri-Apotheke
Inhaber H. Günter Idelmann
Telefon 02543-376
Fax 02543-6582
E-Mail kontakt@ludgeri-apotheke.de